Der Feuchtwangen Blog

...alles was uns so bewegt...


Das Geld sitzt immer noch zu locker....

 Modernes Gesundheitszentrum für Feuchtwangens Altstadt - Stadt Feuchtwangen 


 

Meinung zum geplanten Gesundheitszentrum in der Roßmühle

Die Darstellung des geplanten Gesundheitszentrums in der Feuchtwanger Altstadt vermittelt ein überwiegend positives Bild des Projekts. Aus Sicht vieler Bürgerinnen und Bürger sowie politischer Beobachter bleiben jedoch wesentliche Aspekte unberücksichtigt, die für eine ausgewogene Bewertung von Bedeutung sind.

Zunächst ist auf die erheblichen Kosten hinzuweisen, die mit dem Projekt verbunden sind. Für die Sanierung der Roßmühle sollen rund 3,3 Millionen Euro investiert werden. Auch wenn ein Teil dieser Summe durch Fördermittel gedeckt werden könnte, handelt es sich letztlich dennoch um öffentliche Mittel. Fördergelder stammen ebenfalls aus Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob eine derart kostenintensive Investition in ein einzelnes Projekt tatsächlich die sinnvollste Verwendung öffentlicher Gelder darstellt, insbesondere in Zeiten angespannter kommunaler Haushalte.

Darüber hinaus wird in der öffentlichen Darstellung nicht ausreichend thematisiert, dass viele politische Entscheidungen der vergangenen Jahre, insbesondere im Zusammenhang mit der Innenstadtentwicklung, in der Bevölkerung zunehmend kritisch gesehen wurden. Maßnahmen, die von Teilen der Bürgerschaft als wenig bürgernah oder wirtschaftlich riskant wahrgenommen wurden, haben letztlich auch zu einem deutlichen Vertrauensverlust geführt, der sich politisch in einer Abwahl des bisherigen Amtsinhabers widerspiegelte. Diese Entwicklung sollte bei der Bewertung neuer Projekte nicht ausgeblendet werden.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Verkehrssituation in der Feuchtwanger Altstadt. Schon heute ist die Erreichbarkeit der Innenstadt für Patienten, Besucher und Anwohner mitunter schwierig. Ein zusätzliches Gesundheitszentrum mit regelmäßigem Patientenverkehr wird zwangsläufig zu einer weiteren Belastung der ohnehin angespannten Verkehrssituation führen. Insbesondere ältere oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Patienten sind häufig auf eine möglichst unkomplizierte Anfahrt und wohnortnahe Parkmöglichkeiten angewiesen. Die bloße Ankündigung, die Parkplatzsituation „im Blick zu behalten“, erscheint vor diesem Hintergrund wenig konkret. 
Bei Projekten dieser Größenordnung ist es wichtig, dass Entscheidungen ausschließlich im Interesse der Allgemeinheit getroffen werden. Gerade bei langfristigen Mietvereinbarungen in öffentlich finanzierten Gebäuden ist eine offene Diskussion über Wirtschaftlichkeit und Alternativen unerlässlich.

Nicht zuletzt wird in der öffentlichen Darstellung der Eindruck erweckt, als gäbe es kaum Alternativen zum vorgesehenen Standort. Tatsächlich existieren in Feuchtwangen bereits geeignete Räume, etwa in der Praxisklinik, die für medizinische oder therapeutische Angebote genutzt oder entsprechend erweitert werden könnten. Eine Nutzung oder Weiterentwicklung vorhandener Strukturen hätte möglicherweise deutlich geringere Investitionskosten verursacht und zugleich die Verkehrssituation in der Altstadt weniger belastet.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Projekt zwar mit positiven Zielen verbunden ist, jedoch wichtige Fragen hinsichtlich Kosten, Verkehrsbelastung, politischer Entscheidungen und möglicher Alternativen offen bleiben. Eine umfassende und transparente Diskussion dieser Punkte wäre im Sinne der Bürgerinnen und Bürger sowie einer verantwortungsvollen Verwendung öffentlicher Mittel dringend geboten. 

Zusammenarbeit im Interesse unserer Stadt


Die Bürgerinnen und Bürger von Feuchtwangen haben mit ihrer Wahl eine klare Entscheidung getroffen. Sie haben sowohl den Bürgermeister als auch den Stadtrat gewählt und damit deutlich gemacht, was sie sich für die Zukunft unserer Stadt wünschen: Zusammenarbeit, Verantwortung und konstruktiven Dialog.

Diese demokratische Entscheidung verdient Respekt. Sie zeigt, dass die Menschen in Feuchtwangen erwarten, dass die von ihnen Gewählten gemeinsam an Lösungen arbeiten – unabhängig von parteipolitischen Grenzen. Gerade in Zeiten großer Herausforderungen ist es wichtig, über Parteigrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und das Wohl der Stadt in den Mittelpunkt zu stellen.

Jetzt ist Dialog gefragt – offen, sachlich und ohne parteipolitische Scheuklappen. Die Bürgerinnen und Bürger haben deutlich gemacht, dass sie keine Blockaden wollen, sondern eine verantwortungsvolle und konstruktive Zusammenarbeit im Stadtrat.

Auch für die CSU bietet sich nun die Chance zu zeigen, dass sie bereit ist, ihre eigenen Grundsätze mit Leben zu füllen: Dialogbereitschaft, solide Finanzen und Transparenz. Wenn alle Beteiligten diesen Anspruch ernst nehmen, kann aus der Wahlentscheidung der Bürgerinnen und Bürger eine starke Grundlage für die zukünftige Entwicklung Feuchtwangens entstehen.

Im Interesse unserer Stadt sollte deshalb für alle gelten: miteinander reden, gemeinsam Lösungen finden und Verantwortung übernehmen.


Brücken bauen statt Gräben vertiefen

Zum Beitrag „Falsches Signal“ von Herbert Lindörfer (FLZ vom 04.03.2026)

Als Wir wollen Wandel e.V. – Stimme für Feuchtwangen stehen wir für eine Politik des Dialogs, der Offenheit und der sachlichen Auseinandersetzung. Umso bedauerlicher finden wir die Schärfe, mit der auf die Initiative unseres Stadtrats Thomas Ackermann reagiert wurde. Aus unserer Sicht wurde hier eine konstruktive Anregung vorschnell zu einer Grundsatzfrage über die Verlässlichkeit von Beschlüssen erhoben.

Uns ist wichtig klarzustellen: Niemand stellt die wertvolle Arbeit des TuS Feuchtwangen infrage. Im Gegenteil – das ehrenamtliche Engagement und der Beitrag des Vereins für das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt verdienen großen Respekt und volle Unterstützung. Genau deshalb ging es bei dem Vorstoß auch nicht um ein Gegeneinander, sondern um ein Miteinander.

Die Idee war, zu prüfen, ob durch eine durchdachte Raumplanung im Alten Rathaus zusätzliche Synergien entstehen können – etwa für Beratungs- und Serviceangebote wie Kinderschutz oder Flüchtlingshilfe. Ein „Haus der kurzen Wege“ für Bürgerinnen und Bürger wäre ein Gewinn für viele, ohne dem Sportverein notwendige Räume streitig zu machen. Eine Prüfung bedeutet keine Vorfestlegung, sondern verantwortungsbewusstes Abwägen.

Für uns gehört es zu einer lebendigen Kommunalpolitik, Planungen immer wieder an aktuelle Bedarfe anzupassen. Sachliche Fragen zur Nutzung öffentlicher Räume dürfen gestellt werden – auch Jahre nach einem Grundsatzbeschluss. Das ist kein Angriff auf das Ehrenamt und kein Wahlkampfmanöver, sondern Ausdruck verantwortungsvoller Kommunalpolitik.

Gerade wenn uns Verlässlichkeit gegenüber unseren Vereinen wichtig ist, sollten wir zugleich den Mut haben, offen über Raumkonzepte zu sprechen, die möglicherweise noch mehr Menschen zugutekommen. Unser Anspruch bleibt: Brücken bauen, Lösungen suchen und gemeinsam das Beste für Feuchtwangen erreichen.


100 Fragen abgearbeitet, die Antworten mussten ja erst einmal gefunden werden....
Soviele Erfolge aneinandergereiht, nicht zu fassen wie gut es uns hier gehen müsste und wie schön hier alles sein müsste.
Das alles ist zuviel des Guten für Feuchtwangen, der Ruhestand sei gegönnt....

*Satire*

DIALOG - BÜRGERNÄHE - TRANSPARENZ- DIALOG - BÜRGERNÄHE - TRANSPARENZ - DIALOG- BÜRGERNÄHE- TRANSPARENZ- DIALOG - BÜRGERNÄHE - TRANSPARENZ 

Glaubt das noch jemand?

Transparenz!

WwW im Jahr 2020: "Wir fordern mehr Transparenz" 


2020- 2026: 3/4 der Belange Feuchtwangens werden in den Stadtratssitzungen nicht öffentlich behandelt,            niemand stört sich daran.


Wahlkampf 2026: Alles so..."wir wollen mehr Transparenz"



In Bayern ist der Grundsatz klar: Stadtratssitzungen sind öffentlich, nichtöffentliche Sitzungen sind die begründete Ausnahme. Maßgeblich ist vor allem die Bayerische Gemeindeordnung (BayGO).

Rechtsgrundlage

Art. 52 Abs. 2 BayGO
Der Stadtrat verhandelt nicht öffentlich, wenn das Wohl der Allgemeinheit oder berechtigte Interessen Einzelner eine öffentliche Behandlung nicht zulassen.
Das ist kein „Kann“, sondern ein Muss, wenn diese Voraussetzungen vorliegen.

Typische Punkte, die zwingend   nichtöffentlich zu behandeln sind

1. Personalangelegenheiten

Alles, was konkrete Personen betrifft, z. B.:

  • Einstellungen, Entlassungen, Versetzungen
  • Beförderungen, Höhergruppierungen
  • Disziplinarverfahren
  • Beurteilungen einzelner Beschäftigter

👉 Immer nicht öffentlich (Datenschutz, Persönlichkeitsrechte).

2. Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten

Wenn noch keine abschließende Entscheidung getroffen ist, insbesondere:

  • Kauf / Verkauf von Grundstücken
  • Erbbaurechte
  • Preisverhandlungen
  • Grundstückstausch

👉 Öffentlich erst nach Vertragsabschluss, wenn keine Schutzinteressen mehr bestehen.

3. Vergabeangelegenheiten

  • Ausschreibungen
  • Angebotswertungen
  • Zuschlagsentscheidungen
  • Nachträge zu Bau- oder Dienstleistungsverträgen

👉 Schutz von Bieter- und Geschäftsgeheimnissen.

4. Rechtsangelegenheiten

  • Laufende oder drohende Gerichtsverfahren
  • Vergleichsverhandlungen
  • Rechtsgutachten mit Bezug auf konkrete Streitfälle

👉 Öffentlich würde die Rechtsposition der Stadt schwächen.

5. Finanzielle Einzelentscheidungen

Wenn sie personenbezogen oder betriebsspezifisch sind:

  • Stundung, Niederschlagung oder Erlass von Forderungen
  • Steuerangelegenheiten einzelner Steuerpflichtiger

👉 Steuergeheimnis / Datenschutz.

6. Angelegenheiten mit Geschäfts- oder Betriebsgeheimnissen

  • Wirtschaftsförderung mit vertraulichen Unternehmensdaten
  • Investorenverhandlungen
  • Betriebsinterne Zahlen, Kalkulationen, Strategien


7. Sozial- und Jugendhilfefälle mit Personenbezug

  • Einzelhilfen
  • Unterbringungsentscheidungen
  • Fälle aus dem Jugendhilfe- oder Sozialbereich


Wichtig: Keine „vorsorgliche Geheimhaltung“

Nicht zulässig ist:

  • „Zur Sicherheit nicht öffentlich“
  • „War schon immer nicht öffentlich“
  • Politisch unbequeme Themen auszuschließen

👉 Jeder Tagesordnungspunkt muss einzeln geprüft werden, ob die Nichtöffentlichkeit zwingend erforderlich ist.

Öffentlicher Beschluss – nichtöffentliche Beratung?

Zulässig ist:

  • Beratung nicht öffentlich,
  • Beschlussfassung öffentlich,
    wenn die schutzwürdigen Gründe nur die Diskussion, nicht aber das Ergebnis betreffen.





 

Was soll man dazu sagen? Naja, man kennt es ja.

 
Ihre Meinung dürfen sich zum Glück alle selbst bilden. 
Will man so etwas zum Beispiel zukünftig anders und besser? 
Dann am 08.03.2026 entsprechend wählen. 


...untersagt...

 
Ein moderner Multifunktionsplatz – im Winter sogar als Eisfläche gedacht – auf dem Gruppen- und Mannschaftssport untersagt ist.
Dabei sind Tore, Basketballkörbe und Spielfeldmarkierungen vorhanden – also genau für diese Nutzung vorgesehen.
Wir denken dabei an Kinder- und Jugendgruppen ebenso wie an unsere Vereine, die diesen Platz für Trainingseinheiten nutzen dürfen sollten. 

...aber alle wollen was für "unsere Jugend" tun...



So dumm ist nur die Stadt: 

KIGA Röschenhof

Der FLZ vom 01.11.2022 war die Debatte zum Kindergartenbau im Bauausschuss zu entnehmen.
Bezüglich dieses Projekts stellen sich mehrere Fragen:

- Das Baugebiet Röschenhof wurde seitens der Stadt selbst geplant. Es war aufgrund der topographischen Gegebenheiten von vornherein vorhersehbar, dass diese Voraussetzungen, 
egal zu welcher wirtschaftlichen Gesamtlage, das Projekt teuer und schwierig machen würden.
Eine Gemeinde sollte aber wirtschaftlich mit Steuergeldern umgehen...

- Fördersummen werden nach Fördersummenantrag ausgezahlt. Leider gibt es viele Projekte, bei denen das Vorgehen immer nach dem Muster ablief: “Der Stadtrat muss das jetzt entscheiden, da die Förderfrist abläuft“. Das mag schon einmal passieren. Grundsätzlich sollte aber bei Investitionen vorausschauend geplant werden. Der Stadtrat als Entscheidungsgremium sollte die Möglichkeit haben, unter rechtzeitiger Vorlage der entscheidungsrelevanten Tatsachen eine Meinung zu bilden. Da sollte auch Raum sein für konstruktive Kritik und deren Beachtung. Leider gibt es dann häufig Extrawünsche, die zwar 
umgesetzt, aber nicht mehr Teil der Förderung sind. 
Bei dem Projekt Röschenhofkindergarten wurde zwar den Planungsmitgliedern im Wunschbereich unter der 
Führung des damaligen Dekans eine Planungszeit gegeben, der Stadtrat hingegen wurde mit einer fast fertigen Planung konfrontiert, die unter Föderzeitdruck präsentiert wurde.

- Der Unmut über die Teuerung wird verbalisiert und man lässt eine Ersatzplanung machen. Aber wieder durch den Architekten Obel. Ist der wirklich objektiv, nachdem er eine Alternative für sein eigenes Projekt planen und berechnen soll? Was kostet diese Umplanung?

- Nach dem Willen der EU sollen ab 2030 nur noch klimaneutrale Wohnhäuser gebaut werden, bis 2050 gar emissionsfrei. Sollte da nicht die Kommune mit gutem Beispiel vorangehen? Da 
ist ein Kindergarten in Betonbauweise geplant worden mit 820 Quadratmetern Nutzfläche und man baut diesen so, dass klar ist, dass dieses Gebäude in Hinblick auf die Klimaziele ein 
Sanierungsfall sein wird? Auch in Bezug auf dieses Argument erscheint eine Ersatzplanung durch einen Architekten, der offensichtlich Betonbauweise bevorzugt, nicht sinnvoll.
Beachtenswert ist allemal, dass zumindest die Frage gestellt wird, ob das alles so richtig ist, was da in die Wege geleitet wurde. Es bleibt zu wünschen, dass den Stadtratsmitgliedern gute entscheidungserhebliche Grundlagen an die Hand gegeben werden.


15.10.2022

Für die Landesfinanzhochschule in DKB fließen vom Land Bayern 65 Millionen und zusätzlich gibt es 108 Studentenapartments mit kompletter Infrastruktur. Erbaut wird entsprechend der Regierungserklärung „Klimaland Bayern“ in Holzbauweise klimaneutral und sogar eventuelle Preissteigerungen sind berücksichtigt. Nachträglich gab es noch einen Nachschlag in erheblicher Höhe.
Einst hatte Feuchtwangen die Wahl zwischen dem Bau der Landesfinanzhochschule und dem Bau der Außenstelle der Hochschule Ansbach - Die Entscheidungsträger der Stadt Feuchtwangen wählte den Hochschulstandort – es gab nur geringfügige Förderung. 
Das erste Hochschulgebäude, eine Hülle für den Versuchsbereich im Fachgebiet erneuerbare Energien, kostete drei Millionen EUR, zum Großteil gestemmt aus dem städtischen Haushalt, der seinerzeit noch prall gefüllt war. Es gibt nach wie vor keinen Mietvertrag zwischen der Hochschule und der Stadt Feuchtwangen, so dass auch die Folgekosten weiterhin von Feuchtwangen getragen werden. 
Man machte sich offensichtlich keine Gedanken darüber, was es bedeutet, ein 
Hochschulstandort sein zu wollen für Vollzeitstudenten-die Uni benötigt einen Campus mit Hörsälen, Büros, Infrastruktur für die Hochschullehrer sowie für die Studenten und dann muss für den privaten Bereich auch eine Infrastruktur vorhanden sein, in Form von Wohnungen, ÖPNV und Sozialleben. 
Feuchtwangen ist eingetaucht in diesen Bereich wie jemand, der sich ein Paar zu große Schuhe angezogen hat. Nun rühmt man sich über den Anstieg der Studentenzahl, stellt zugleich verwundert fest, dass keine Wohnmöglichkeiten vorhanden sind. Woher nehmen, wenn man jahrelang die falschen Prioritäten gesetzt hat? Zumal es gar für Feuchtwanger selbst schon keinen Mietraum gibt? 
Auch erscheint der Bau des dringend benötigten weiteren Hochschulgebäudes erforderlich. Der bisherige Kostenvoranschlag liegt bei 8 Millionen EUR ohne Berücksichtigung der etwaigen Mehrkosten ......Förderungzusage von ca. 1 Million steht im Raum! Chapeau

Die Weichenstellung derjenigen, die den groben Marschplan für Feuchtwangen vorgeben, krankt seit Jahren an einer Politik, die komplett an den Bedürfnissen vorbeigeht. Der Stadtsäckel ist mittlerweile geleert und man darf sich fragen, wie viele Möglichkeiten, Einnahmen zu generieren , Wohnraum, Lebensqualität und zukunftsweisende Themen da angepackt wurden. Verantwortungsvoll sollte man sich fragen, welche Folgen ihres Tuns für die nächste Generation sich da zeigen werden.


 

Die Westtangente-rechtlich in trockenen Tüchern 

(FLZ vom 11.05.2022)
 

Nun geben endlich alle Kläger gegen die Westtangente Ruh´ und der Bürgermeister kann sich richtig daran erfreuen, an seinem Prestigeprojekt.
 
Feuchtwangen kann sich dessen rühmen:

*in den Zeiten, in denen aus Umwelt- und Finanzgründen vielerorts Abstand davon genommen wird, millionenschwere, den eigenen Haushalt belastende Straßen zu bauen, noch einmal ein richtiges Großprojekt angeschoben und damit seine Kasse entleert zu haben.
Warum baut man als Gemeinde eine Straße für den Kreis und nimmt diesem die finanzielle Belastung ab, für den Bau und den Unterhalt? Aber das ist ein übernommenes schweres Erbe aus der Ära Eckhardt und als traditionsbewusstes Stadtoberhaupt stellt man Entscheidungen aus früheren Zeiten nicht in Frage.
Das Geld, das in diese Straße fließt, würde dringend in der Stadt für andere Projekte benötigt!

*einen ebenerdigen Bahnübergang gebaut zu haben, wo zeitgleich alle Orte entlang der Bahnstrecke die Einführung des Bahnverkehrs fordern und fördern.
Man darf gespannt sein auf die Schrankenschließung mit folgender Verkehrslähmung im Kreisverkehr.

*sehenden Auges schon jetzt mit weiteren finanziellen Forderungen des Bauunternehmers das Projekt noch weiter zu verteuern. Preissteigerungen sind nicht gerade erst entstanden, sondern bereits seit der Coronakrise immer latent vorhanden. Der Sinn einer öffentlichen Ausschreibung ist ja gerade, die öffentliche Hand zu schützen, sonst wäre dieser Akt bedeutungslos.

*eins der wenigen, ortsnahen Naturgebiete zerschnitten zu haben ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer. Der Fahrradweg in Richtung Dinkelsbühl verläuft parallel zu den Bahnschienen, ebenso der Fußweg. Mit der Fertigstellung der Westtangente dürfen die Radfahrer und Fußgänger zukünftig ebenerdig diese überqueren, ohne Fußgängerampel, Zebrastreifen oder sonstige Schutzeinrichtung. Man darf gespannt sein, wer die Verantwortung übernimmt, falls an dieser Straße, die Orts auswärts dadurch gekennzeichnet ist, dass Gas gegeben wird, der erste Personenschaden entsteht.

Alles in allem wenige Gewinner bei diesem Projekt.
Es bliebe zu hoffen, dass ein Lerneffekt einsetzen würde. 
Steht doch schon das nächste Straßenprojekt für die Stadt Feuchtwangen an, bei dem sie sich mit der Finanzierung eines auch hier fragwürdigen Projekts übernimmt: DIE ORTSUMGEHUNG SOMMERAU 


Klicken Sie auch auf den Artikel "Dokumentation einer Zerstörung" vom Bund Naturschutz Ansbach. Folgen Sie einfach "Mehr lesen". Vielen Dank! 

 

Handlungsbedarf an der Stadtschule oder 
 
NEUES AUS FEUCHTWANGEN- SCHILDA  

Der FLZ vom 06.05.2022 war zu entnehmen, dass der Stadtrat sich mit Optionen zur Zukunftsgestaltung der Feuchtwanger Schullandschaft befasst hat. Nun soll ein Kostenvergleich Klarheit darüber verschaffen, ob man eine Sanierung der alten Schule oder einen Schulhausneubau in Angriff nehmen soll.
Aber bitte, dieser Beschluss bedeute keinen Zusammenschluss der beiden Grund- und Mittelschulen, so wurde schließlich auch der Abstimmungstext nicht verfasst, erläuterte der Bürgermeister. Schon die Tatsache, dass man 20 Minuten zur Findung einer Formulierung benötigte, zeigte, mit wieviel Geschick man da versucht, das Gesicht hinsichtlich alter Entscheidungen zu wahren.
-          Als hätte die Geschichte sich nicht schon einmal ereignet, wurde die Frage Neubau                 versus Sanierung bei der Landschule auch gestellt- und erst in letzter Minute                           vernünftig gelöst.
-          Die baulichen Probleme in der Stadtschule sind keine brandneuen Erkenntnisse.                     Diese liegen seit Jahren vor und werden mit Flickschustersanierungsmaßnahmen                   teuer und nicht ergebnisorientiert gelöst. 
-          Die Argumente, im Zuge des Neubaus der Landschule sich direkt mit dem Problem                 zu befassen, wurden mit fadenscheinigen Begründungen weggewischt. 
-          Wenn nun die Finanzierung ein wesentlicher Meinungsfaktor sein soll, ist zu hoffen,               die Rechnung wird richtig gestellt: eine Komplettsanierung einem Neubau gegenüber. 
-          Nachdem der Arbeitskreis nun zwei Jahre rund um dieses Thema gekreist ist, hat                   man sich 26 Millionen( für die Landschule) später auch mit dem Denkansatz eines                 Schulzentrums anfreunden können. 
-          Bedeutet das dann im Umkehrschluss, dass wir die Schule mit den städtischen                       Schülern unter Umständen neben die Schule mit den ländlichen Schülern stellen? 
-          Und da fällt den Herren aus der CSU, die im Hinblick auf den Schulhausneubau für                 die Landkinder keinerlei technische Raffinesse und Modernität vermissen ließen, ein,             dass man doch jetzt kein weiteres Großprojekt anfangen könne? 
-          Sind etwa unterschiedliche Maßstäbe anzulegen? 

Fragen über Fragen! Die man stellen soll, muss. 



 

MASTERPLAN INNENSTADT FEUCHTWANGEN 

Bild unten: Krone/ Lamm Areal. Neue Errungenschaft der Stadt Feuchtwangen


Der so viel gepriesene Masterplan entspringt der Idee, die vielen kostenintensiven Gutachten zu einem von allen akzeptierten und zukunftsträchtigen Innenstadtentwurf zusammenzuführen. Das ist unrealistisch und entspricht dem Wunsch nach einer eierlegenden Wollmilchsau. Die große Frage ist, warum von Seiten unseres Stadtoberhaupts hier eine so antriebslose Abarbeitung stattfindet.
Attraktive Ortskerne werden aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ gefördert. Es geht hierbei um längerfristig tragbare Konzepte, die zu realisieren sind. Feuchtwangen vergibt seit Jahren Einzelgutachten, die Geld kosten und ergebnislos sind, da DAS IM GUTACHTEN ERARBEITETE ERGEBNIS den Protagonisten NICHT PASST. Also lieber in die Schublade damit. Feuchtwangen genießt mit den Kreuzgangspielen für 3 Monate im Jahr eine gewisse Belebung im Innenstadtbereich. Von mehr Menschen, die dann kurz vorher ins Stadtzentrum strömen, profitiert zumindest die Gastronomie. Aber was ist mit den anderen Handelsbetreibern oder gar den Bewohnern unserer Stadt?
Die restlichen 9 Monate sollen alle im Dämmerschlaf auf die nächste Saison warten?
Genauso wenig zielführend erscheint die Belebung nach den Vorstellungen von Reim, Lindörfer und ihrem Plan, die Diakonie mit der Tagespflege im Bereich des früheren Preißhauses (Huppmann- Banse-Areal). An- und Abfahrtsverkehr als Folge, und dass, nachdem der Straßenbereich sich als verkehrsberuhigte Zone im Altstadtbereich darstellen soll...... Die Balance zwischen Belebung, Wohnqualität und Lösung des Parkproblems für die Bewohner ist nicht gegeben.

Die Entscheidung, hier zugunsten der Tagespflege/Diakonie eine Quartierentwicklung zu 
unterbinden, indem man noch vor der juristischen Lösung des Vertrags mit der Hofmann einen Stadtratsbeschluss mit der Reservierung des Preißhauses für das Kommunalunternehmen herbeiführte, war falsch.
Die 650.000 EUR Rechnung müssen die Feuchtwanger bezahlen, Verantwortung wird dafür nicht übernommen. Transparenz zu dem Hofmann Bau Drama liegt nicht vor.

Was insgesamt fehlt, ist der Mut, Feuchtwangen anzupacken, Visionen zu haben.
Es kann nicht das Ziel sein, dass man das Kommunalunternehmen nutzt, alle möglichen Gebäude aufzukaufen aus Angst vor ungewollten Entwicklungen. Eine Dynamik, die sich erst durch das Herunterwirtschaften und die Untätigkeit unseres Stadtoberhauptes ergibt. Welche Investoren sollen denn hier Geld investieren? Es fehlt gerade in der Innenstadt an einem Menschen- und Kundenfreundlichen Erscheinungsbild. Es reicht nicht aus, Gebäude schön anzumalen und ansonsten eine unbelebte Geisterstadt zu erhalten.
Die Kosten für die Projekte laufen, schon alleine durch die allgemeinen Rahmenbedingungen, aus dem Ruder. Wir lähmen unsere finanziellen Bewegungsmöglichkeiten durch Straßenbau, der abgesehen von Bequemlichkeit für Autofahrer keinen Euro Umsatz in diese Stadt bringt oder gar zusätzliche Arbeitsplätze. In den letzten Jahren war Feuchtwangen finanziell gut aufgestellt, es gab Rücklagen. Diese sind auf ein Minimum eingeschmolzen, mittlerweile wurde schon im Rahmen einer 
Stadtratssitzung angemerkt, man könne Anträge als finanzschwache Kommune stellen....
Der kleine Bewegungsspielraum, der Feuchtwangen noch zur Verfügung steht, sollte richtig genutzt werden! Man sollte sich fragen, ob ein weiterer teurer Beratungsauftrag an Prof. Sahner für die Altstadt das Richtige ist. Er war auch schon in den vergangenen Jahren in die Vorgänge rund um Huppmann-Banse und die Altstadt mit eingebunden.....


Gedanken zur Stadtratssitzung vom 11.08.21


 Unseren Stadträten wurden Beschlussanträge zur Gestaltung der Innenstadt vorgelegt. 

Für die Innenstadt existiert eine Altstadtsatzung, die festgelegt, wie in diesem Bereich die Optik der Häuser möglichst in einheitlichem Stil, einer Altstadt mit ihrem historischen Wert entsprechend, aussehen soll. Funktioniert dies, kann man eine Altstadt präsentieren, die ähnlich anderen Städten an der Romantischen Straße touristisch und natürlich auch für Einwohner attraktiv ist. Die Satzung bot jedoch keinerlei Mittel für die Stadt Feuchtwangen, deren Ziele umzusetzen. Diesem will man entgegenwirken und lässt beschließen, dass in Ergänzung zur Satzung §144 BauGB eingefügt wird und gleichzeitig der Plan, einen Bebauungsplan aufzustellen.
So weit, so gut.
Der dritte Beschluss zu diesem Themenkomplex hatte eine Veränderungssperre zum Inhalt. Das wiederum bedeutet, dass zBsp die Umgestaltung einer Gewerbeeinheit zu einer Wohneinheit nicht mehr möglich ist. Die Stadt will ja lenken, dass der Marktplatz mit seiner besonderen Bedeutung als Festsaal Frankens ein Dienstleistungsstandort wird.

Der Masterplan 2040 soll das unterstützen....

Lässt man sich dieses Vorhaben durch den Kopf gehen, stellen sich Fragen:

1. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans Altstadt (siehe Bild 1) umfasst die gesamte Altstadt. Der von der Veränderungssperre betroffene Bereich (siehe Bild 2) betrifft nur einen Teilbereich.
Warum ist genau die Häuserreihe, die zum einen direkt rund um den Brunnen = Festsaal Frankens liegt, ausgeklammert? Seltsamerweise liegt dort das Anwesen des Kommunalunternehmens, das vergeblich nach einem gewerblichen Mieter sucht, bislang leider erfolglos.
Wenn Veränderungssperre, dann sollte sie für alle Häuser direkt am Marktplatz um den Festsaal gelten.

Diese Ungleichbehandlung ist nicht akzeptabel.

2. Der Masterplan 2040...

Die umfangreichen, schon seit Jahren vorliegenden Verkehrs-, Fahrrad- und Altstadtgutachten sollten schon im September durch ein beauftragtes Stuttgarter Büro zusammengeführt und vorgestellt werden. Möglicherweise war diesem Büro keine Jahreszahl mitgeteilt worden, in dem es seinen Auftrag abarbeiten sollte. Oder aber es verhält sich mit diesem Masterplan 2040 so wie mit der Klimaneutralität 2050.
Beide Begriffe kündigen an, dass keine Veränderung in naher Zukunft stattfinden wird.

In Wirklichkeit wird die dringende Aufarbeitung der Probleme unserer Altstadt auf eine ferne Zukunft verschoben. 


     
 Feuchtwangen verabschiedet seinen Haushalt

Am Mittwoch, den 21.04.2021 soll der städtische Haushalt 2021 verabschiedet werden. 
Zu diesem Termin gab es einen Vorerörterungstermin am 24.03.2021. 
Angesichts der Coronapandemie fand eine Abstimmung statt, in dem der Bürgermeister immer Seite x bis Seite Y eines Haushaltsthemas zur Abstimmung stellte, Vorberatungen hatten fraktionsintern stattfinden sollen. Es war im vorhinein darum gebeten worden, während der Vorabstimmung öffentlich keinerlei inhaltliche Diskussion zu führen. 
Wie lebt eine Demokratie, wenn es keine fraktionsübergreifende Diskussion zu einem so wichtigen Thema wie dem Haushalt geben soll? 
Vereinzelt widersprachen dann doch einzelne Stadtratsmitglieder bei einzelnen Themen bezüglich des Haushalts. Aber ansonsten: keine Diskussion. 

Hier sollen nur einige Kennzahlen genannt werden. Wichtig ist, in der jetzigen Situation für das Fortkommen unserer Stadt unentbehrliche Projekte anzupacken, zugleich, angepasst an die Einnahmen, weniger wichtige oder aufschiebbare Projekte zurückzustellen. 
Da reden wir nicht von kleinen Zahlen, sondern von großen Zahlen. 

Beispiele für begonnene Bauprojekte sind der Kindergarten Breitenau, der Landschulneubau oder die Westtangente. Diese Projekte kosten unsere Stadt immens viel Geld. 
Gleichzeitig sinken die Einnahmen, eine Kompensation der ausbleibenden Gewerbesteuereinnahmen wie etwa im Jahr 2020, wird wohl nicht stattfinden. 
Hier müsste man jetzt weniger wichtige Projekte zurückstellen, um noch überhaupt Bewegungsspielraum für die kommenden Jahre zu haben. 

So schrumpfen die Rücklagen unserer Stadt vom ehemals knapp 10 Mio auf 1,5Mio. 
Die Verschuldung der Stadt steigt selbstredend ebenfalls. 

Was aus diesem groben Rechenbeispiel komplett herausgehalten wird, ist der zusätzlich vorhandene Feuchtwanger Nebenhaushalt in Form unseres Kommunalunternehmens. Zur Beurteilung dessen wäre ein genauer Schuldenstand erforderlich, die Aufstellung der laufenden Zins- und Tilgungskosten, Personalkosten gegenüberstellt den Einnahmen. 
Dieses Bild müsste ebenfalls in die städtischen Haushaltsberatungen mit einfließen. 


 „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“ (Axel Hacke)

Wir wollen Wandel – Stimme für Feuchtwangen steht für Transparenz und offene, ergebnisorientierte Diskussion. Unser Ziel ist es, für Feuchtwangen und seine Bewohner das optimalste Ergebnis zu erzielen. 
Wir gehen auch in Sachen Transparenz und Kommunikation neue Wege. Wenn wir wollen, dass unsere Mitbürger sich wieder interessieren und auseinandersetzen mit unserem gemeinsamen Wohnort, müssen wir neben der Tageszeitung auch Onlinemedien nutzen. Wir möchten dauerhaft zum Gespräch anregen und die Themen aus unserem Wahlprogramm aktuell halten.
Die dabei offensichtlichen Gefahren nehmen wir in Kauf. Wir sind nicht vollkommen und lernen auch immer weiter hinzu.

Gesprächsregeln gelten auch bei der schriftlichen Auseinandersetzung. Respekt vor den anderen Mitmenschen sollte Kern des Anstands im Umgang miteinander sein. Andere Meinungen haben ihre Berechtigung, wenn sie objektiv und respektvoll vorgetragen werden. Diesen Maßstab legen wir selbst an uns an und erwarten ihn auch von unseren politischen Mitstreitern. 
 

--- WwW Wir wollen Wandel - Stimme für Feuchtwangen - Der Vorstand & Mitglieder" --- 


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PM der JU in der FLZ vom 30.03.2021
Getroffene Hunde bellen zum Thema Stadtbus

-       Wir kritisieren den IST Zustand: Ja das ist korrekt, denn gut ist anders. Und Dinge, die nicht gut laufen, muss man in Frage stellen
„So habe WwW bei den ebenfalls in einer Pressemitteilung unterbreiteten Vorschlägen zur Reform des Feuchtwanger Stadtbusses nach Ihren Maßstäben am Ist- Zustand kein gutes Haar gelassen…“
 
-          Wir werfen selbstverständlich keine Untätigkeit vor aber wir stellen Fragen.
„…Der latente Vorwurf der Untätigkeit dem Stadtrat vergangener Wahlperioden…“
 
-         Frei nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung; so lenke ich von eigenen Defiziten ab.
„…sei inzwischen zum Stilmittel von WwW verkommen…“
 
-          Wenn mit Diskussionskultur kommentarloses Abnicken gemeint ist, ja dafür sind wir nicht zu haben.
„…Darunter leide die Diskussionskultur in Fechtwangen…“
 
-          Oh doch, unsere Vorschläge sind sehr wohl zielführend. Wir nennen sogar Positivbeispiele.
„…Dieser Vorstoß sei opportunistisch und nicht zielführend gewesen…“
 
-          Wenn doch jahrelange Bestrebungen in Arbeitsgruppen zu keiner Verbesserung geführt haben, warum hält man dann daran fest? Andernorts wurden die Dinge angepackt und neue Konzepte laufen bereits erfolgreich.
„…WwW Vertreter hätten dabei die jahrelangen Bestrebungen der Kommune, den Stadtbus attraktiver zu gestalten … völlig außer Acht gelassen…“
 
-          Nein, wir möchten das Thema nicht erstmals auf die Agenda bringen, wir bringen es jedoch wieder auf den Tisch. Sogar mit Lösungsansätzen.
„…dass WwW nun die Initiative ergreift und den Stadtbus erstmals auf die Agenda setzen möchte…!
 
-          Wir begrüßen ausdrücklich die unkomplizierte Bereitstellung zusätzlicher Flächen für die Außengastronomie in Feuchtwangen. Dies haben wir auch immer so kommuniziert.
„…überflüssigen Antrag auf Einrichtung…“
 
-          Wir finden unsere Berichte stellen die Realität sehr gut dar. Wir stehen für maximale Transparenz und daran werden wir auch weiterhin arbeiten.
„…stellenweise anmaßende Berichte aus den Gremien…“
 
-          Die JU Feuchtwangen darf uns natürlich gerne etwas „nahelegen“. Was wir daraus machen, bleibt jedoch auch uns überlassen.
„…Die JU legt der Gruppe WwW nahe…“

-          Ja, der Haushalt ist ein Thema, das gründlich überdacht werden sollte.
„..unter Berücksichtigung des städtischen Haushalts ihre Vorschläge einzubringen.“

-          Selbstverständlich stehen wir für konstruktive Arbeit für Feuchtwangen, ergebnisorientiert, sachlich und sinnvoll.
„Dort erwartet man jedoch konstruktive Zusammenarbeit…“
 
Quelle Zitate: Fränkische Landeszeitung, vom 30.03.2021.

Abschließend sind wir der Ansicht, dass wir den Grundsatz der Meinungsfreiheit und der offenen Diskussion leben. Es gibt in Feuchtwangen viele „Wespennester“, in welche man stechen kann und teilweise muss. Dem bleiben wir uns treu.

Viele Grüße, ihre WwW Vertreter 


*Nun dürfen auch in Feuchtwangen Profis ran.*

Rothenburger Straße 58
Feuchtwangen zieht erfreulicherweise nach.
Ein Investor hat vor, auf dem Gelände 31 Wohnungen nebst Tiefgaragenplätzen zu errichten. Wohnraum, der dringend benötigt wird.
Wir wünschen gutes Gelingen! 

Und wieder: Quo vadis Feuchtwangen?


Früher verglichen sich die benachbarten Städte Feuchtwangen und Dinkelsbühl miteinander, leider hat dieser Vergleich keinerlei Grundlage mehr. Wir werden immer weiter ausgehöhlt zu einer reinen Wohn- und Straßenstadt.

Das Jugendherbergswerk hat bekannt gegeben, zum 31.10.21 den Betrieb der Jugendherberge einzustellen.

Das Huppmann-Banse-Areal liegt weiter brach. Verträge, die unsere Stadt eingegangen ist, sind nicht erfüllbar und müssen für sehr viel Geld rückabgewickelt werden.

Das Hochschulgebäude (Versuchsgebäude, prämiert!) und der Traum, sich Hochschulstandort nennen zu können: Welchen Nutzen bringt das Feuchtwangen? Mit Blick auf die Kosten?

Die tote Innenstadt, die nach dem Willen der Mehrheit im Stadtrat Verkehrsdrehscheibe bleiben soll, damit sich wenigstens noch irgendetwas dort bewegt.

Der unsinnige Versuch, den Verkehr einer Bundesstraße umzuleiten und dabei gleichzeitig bei Wiederaufnahme des Bahnverkehrs Risiken für die anderen Verkehrsteilnehmer in Kauf zu nehmen. Das Ansinnen, mit dem Kopf durch die Wand Kosten in Höhe von min. 7 Mio EUR für die Westtangente auszugeben. Obwohl ein gerichtliches Verfahren anhängig ist, bei dessen Scheitern dieversprochenen Zuschüsse nicht fließen werden, und ein Überqueren der Bahngleise nicht möglich ist.

Das Festhalten am Zweiklassen- Schulmodell (Trennung Stadt- und Landschule) ohne wirklich fundierte Basis für diese Entscheidung.

Corona: Leider wurde dieses weltweite Innehalten der Abläufe nicht dazu genutzt, um sich neu aufzustellen, mit Ideen voranzugehen. Stattdessen verharrt man in Agonie und versucht resigniert die alten, plattgetretenen Pfade frei zu halten, statt seinen Blickwinkel zu erweitern.

Ablehnung des Antrags auf Aufnahme in die AGFK


Wir zeigen uns sehr enttäuscht über die Ablehnung des Antrages über Aufnahme in dieArbeitsgemeinschaft „Fahrradfreundliche Kommune“. Leider hat man sich in den Gremien nicht genügend mit dem Antrag und dem Sinn und Zweck der AGFK auseinandergesetzt. DieFormulierung eines negativen Beschlussvorschlages, ohne vorher eine dementsprechende Diskussion zu führen, ist unserer Meinung nach sehr fragwürdig.

Wenn man die Historie betrachtet, ist man seit dem Jahr 2016 bemüht, ein integriertes Verkehrskonzept zu entwickeln. Im Jahr 2018 arbeiteten sogar interessierte Feuchtwanger Bürger in mehrere Workshops daran mit. Darin enthalten waren auch Maßnahmen, um denRadfahrverkehr in Feuchtwangen sicherer und besser zu machen. Eine der wenigen umgesetzten Maßnahmen war bisher die beidseitige Befahrbarkeit der Herrenstraße.Weitere folgende Einzelmaßnahmen wie abgesenkte Bordsteine wie von der Fraktion der Grünen gefordert und die Einführung von Fahrradschutzstreifen durch die SPD Fraktion sollen in nächster Zeit beschlossen werden. Gerade der Punkt der Einführung von Fahrradschutzstreifen ist aber nach der Expertenmeinung des Allgemeinen DeutschenFahrradclubs (ADFC) nicht mehr zeitgemäß. Inzwischen hat der Fahrradverkehr derart an Bedeutung gewonnen, dass der Bau von Radwegen das anzustrebende Ziel ist. Nach einer aktuellen Information des Bundesverkehrsministeriums werden in den nächsten beiden Jahren 660 Millionen für den Ausbau weiterer Radwege zur Verfügung gestellt. 
Bezüglich der Aufnahme in die AGFK haben wir uns bei mehreren Kommunen in Bayern telefonisch informiert. Die meisten arbeiten derzeit an der Erstellung einesVerkehrskonzeptes. Das AGFK läuft parallel dazu. Sie sagten aber auch, dass die Umsetzung der von der Kommission bei der Bereisung festgestellten Punkte, von der AGFK regelmäßig und genau überprüft werden. Das sei sehr wohl ein Aufwand, der sich aber auch lohnt.Insbesondere weil es zu Synergien der Verkehrsplaner und der AGFK kommt.
Wir finden es Schade, dass wir hier als Stadt Feuchtwangen außen vor bleiben. Gerade wenn man offensichtlich sehr viel Wert auf den Fahrradverkehr, Mobilität,
Modal- Split,Umweltschutz und für Feuchtwangen explizit Tourismus legt, hat man eine große Chance auf die lange Bank geschoben mit dem Label als Fahrradfreundliche Kommune auch werben zukönnen. 

WwWir WwWünschen einen guten Rutsch 

und alles Gute für das neue Jahr 2021!

P.S. Bitte nicht verpassen: Unser Jahresrückblick unten. Viel Spaß beim Lesen.

Ein kleiner Jahresrückblick……
 
Das Jahr 2020 liegt in seinen letzten Zügen. Durch den neuerlichen „Shutdown“ ist das öffentliche Leben größtenteils stillgelegt. Vielleicht auch eine gute Gelegenheit, um zurückzuschauen. Dabei möchten wir nicht groß auf das Thema Pandemie eingehen. Auch wenn wir derzeit mit den weitreichenden Folgen leben müssen.
 
Im Januar 2020 starteten wir mit den Vorbereitungen für unsere Wahlveranstaltungen. Die Themen und unser 10-Punkte Programm brachten wir schon im Dezember 2019 in Umlauf. Vielleicht etwas zu früh. War doch im Nachhinein zu erkennen, dass der eine oder andere „Konkurrent“ doch etwas davon „übernahm“….. Mit Bauchschmerzen und etwas aufgeregt, starteten wir dann in die erste Veranstaltung in Wehlmäusel. Der Saal war gut gefüllt, die Stimmung locker. Man merkte gleich vom ersten Tag an, dass das Interesse an den „Neuen“ schon sehr groß war. Nach der Einleitung unserer beiden Frontfrauen Birgit Hähnlein-Häberlein und Petra Schweizer, konnte sich jeder Kandidat selbst vorstellen. Anschließend wurde unser Programm vorgestellt. Der Abend wurde dann mit einer Fragerunde abgerundet. Hier merkte man gleich, welche Themen interessieren. Westtangente, Interfranken, Schule, Huppmann-Banse bzw. Innenstadtentwicklung, Stadt- und Land, und vieles andere mehr. Ich denke, wir haben uns ganz gut durchgekämpft. Für eine Wählergruppe, die bei vielen Entscheidungen, die in der Vergangenheit schon gefallen waren, oder Projekten die schon umgesetzt wurden, noch nicht aktiv dabei war, gar keine so leichte Aufgabe. 
 
Den Februar über reihte sich Termin an Termin. Die Meisten davon in den Ortsteilen. In der Stadt veranstalteten wird mehrere Infostände und einen sehr gut frequentierten Stadtspaziergang. Natürlich besuchten wir auch Wahlveranstaltungen unserer „Gegner“. Fazit:  Alle kochen mit Wasser. Besonders interessant waren immer die Gespräche nach der eigentlichen Wahlveranstaltung am Stammtisch. In Erinnerung bleibt eine lustige Begebenheit in Breitenau, als wir kurzerhand bei der Diskussion über die Bahn und sehr großer Ablehnung, einen Bahnsteig in Breitenau versprachen. Natürlich mit einem Augenzwinkern und Lachen.
 
Der Wahltag rückte näher. Damit einhergehend leider auch der Beginn der Pandemie. Die Stadt musste von einem Ferienausschuss geführt werden und die letzten Veranstaltungen konnten nicht mehr stattfinden. Die Nervosität stieg und als man sich am 15.März um 18.00 Uhr im Fitness Studio A 2 trafen, waren alle gespannt. Leider streikte die Technik der AKDB (Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern), weshalb man erst am Montag erfahren konnte, wie die Wahl ausgegangen war. Mit knapp 10 % war man im Rahmen der Erwartungen geblieben. Diese reichten sehr deutlich für 2 Sitze im neuen Stadtparlament. Thomas Ackermann auf Platz 6, Michael Nowakowitsch auf Platz 15. An einem dritten Sitz scheiterte man äußerst knapp. Dieser ist um 230 Stimmen an die CSU gegangen. Schade.
 
In den nächsten Wochen bis zur konstituierenden Sitzung starteten wir verschiedene Aktionen. Zum einen waren wir die Ersten, die für einige Tage das Ausfahren von Lebensmitteln der Feuchtwanger Tafel übernahmen und somit dafür sorgten, dass deren Betrieb aufrecht erhalten werden konnte. Ein großer Dank gebührt den Fanclubs des 1. FC Nürnberg „Club Freunde“ und Oberahorn sowie den FC Bayern Bazis Romantische Straße, die mit großzügigen Geldspenden, mit denen die Lebensmittel gekauft wurden, die Aktion unterstützten. Über Ostern unternahm unser Stadtrat Thomas Ackermann eine Radtour, um jeden der 91 Feuchtwangen Gemeindeteile persönlich aufzusuchen. Begleitet wurde er jeweils an einem Tag von Birgit Hähnlein-Häberlein, Natalie Moczko und Dennis Staudhammer. Nach knapp 130 km konnte ein beträchtlicher Geldbetrag gesammelt werden, der zu gleichen Teilen an die Diakonie, das ASB Heim und das Altersheim gespendet wurde.
 
Am 13.05.2020 war der große Tag. Die konstituierende Sitzung in der Ballspielhalle stand an. Zwei Tag vorher wurden wir vom 1. Bürgermeister Patrick Ruh zu einem Arbeitsgespräch bzw. Vorstellung unserer Wählergruppe in den Sitzungssaal der Stadt eingeladen. Leider fand das Gespräch nicht schon vor der Wahl statt. Bei diesem Termin merkte man aber auch gleich, dass die konstituierende Sitzung schon gut vorbereitet war. Alle Posten waren in Vorgesprächen, ohne Einbeziehung aller, schon vorab vergeben. Das nennt man dann Demokratie und Wählerwille. Kein Vorwurf. Aber in der Stadtpolitik ist das kein gutes Zeichen. Hier sollte jeder ohne eigene Interessen und einzig zum Wohl der Einwohner und der Stadt Feuchtwagen handeln. Unser Stadtrat Thomas Ackermann war aufgrund dieser Vorgehensweise knapp Thomas Heidecker von der UBF als Jugendreferent unterlegen. Hier gab es aber trotz „Fraktionszwang“ die eine oder andere Stimme aus anderen Lagern. Als nach der Vergabe der Posten Thomas Ackermann anregte, in der Pandemie ein Zeichen zu setzen und 5 Euro von seinem Sitzungsgeld bis zum Jahresende für die Bürgerstiftung zu spenden, war die Entrüstung und Überraschung  innerhalb der anderen Fraktionen groß. Im Nachhinein betrachtet, eigentlich enttäuschend. Diese 50 Euro pro Stadtrat bis zum Jahresende wären eine tolle Geste der Geschlossenheit des neuen Stadtrates gewesen. 
 
Trotzdem betonen wir eines ganz klar. Jeder unserer Stadträte und alle unserer Gruppierung haben höchsten Respekt vor denen, die sich dieser Aufgabe stellen. Auch wenn man nicht immer einer Meinung ist. Relativ schnell war man im Tagesgeschäft angekommen. Durch die Tatsache, in allen Ausschüssen und Arbeitsgruppen beteiligt zu sein, hatten wir gut zu tun. Leider wurde unser Antrag auf Fraktionsstatus abgelehnt. Ebenso ein Sitz in dem für die Stadt Feuchtwangen so wichtigen Kommunalunternehmen. Die Abstimmung war mit 12 : 12 (=abgelehnt) äußert knapp. Immerhin dürfen wir aber wie es der Fraktionsvorsitzende der CSU so schön formulierte, im KU „kooptieren“. Oder wie man es ausdrücken kann. „Man darf am Sandkasten sitzen aber nicht mitspielen“. Schade. Denn gerade hier ist in den letzten Jahren einiges suboptimal gelaufen. Eine noch ausstehende Rückabwicklung bezüglich des Huppmann-Banse Areals ist der krasse Beleg dafür. Ein Thema, dass uns noch länger verfolgen wird. Eigentlich sollte das Projekt aber im Jahr 2021 schon stehen. 
 
Ein weiterer Antrag unserer Gruppierung betraf die Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt und den Ortsteilen. Hier ging es in erster Linie um die Anerkennung deren Arbeit und um Maßnahmen (z. B. durch finanzielle Anreize), auch in Zukunft eine schlagkräftige Feuerwehr zu haben. Leider kam bei der Diskussion im Hauptausschuss wenig Unterstützung aus den anderen Lagern. Der anwesende Kreisbrandmeister Wiegner bezeichnete die Feuerwehr als „Chefsache“ des 1. Bürgermeisters.
Unser Antrag auf eine Bewerbung für das Prädikat „Fahrradfreundliche Kommune“ wurde zur Kenntnis genommen und sollte beim Masterplan Verkehr, der am 25.09.2020 stattfand, mit einfließen. Leider wurde der Stadtrat bis zum heutigen Tag nicht darüber in Kenntnis gesetzt.
Auf andere Themen möchten wir in diesem Rückblick nicht explizit eingehen. Diese werden bzw. wurden zeitnah in unserem WwW Blog behandelt und veröffentlicht.
 
Das große Manko ist aus unserer Sicht, dass man einfach viel zu viel im stillen Kämmerlein beschließt. Unser Standpunkt ist aber, dass die Einwohner der Stadt Feuchtwangen ein Anrecht darauf haben, bestimmte Sachverhalte zu erfahren. Die scheibchenweisen Berichte in der FLZ informieren die Bürger leider nur unvollständig und oft Wochen zu spät. Es ist nicht verständlich, warum den Bürgern abgesprochen wird, sich zu Themen zBsp in sozialen Medien zu äußern. Warum soll man nicht klar artikulieren, dass man sich darüber wundert, dass die Mooswiese nicht stattfinden kann aber im Umkehrschluss ein Mittelaltermarkt schon?  Würde hier eine klare Aussage getroffen und kommuniziert, würde dem Diskussionspotential von Anfang an die Nahrung genommen. Weitere Themen wie Mittelalterbiergarten, Weihnachtsmarkt, Verwendung von Spenden der Stadtwerke und vieles andere mehr, wären nie so hochgekocht.
 
Nach unzähligen Treffen der Gruppierung, war am 04.11.2020 der große Tag der Vereinsgründung. Wir sind nun ein offiziell eingetragener Verein. Das ist ein klares Zeichen und ein Beleg dafür, dass wir keine Eintagsfliege sind.  Ziel ist es,  dauerhaft in der politischen Diskussion eine Hausnummer zu sein. Vor allem die Bürger der Stadt Feuchtwangen stehen für uns im Mittelpunkt.
 
Das Jahr 2021 wird weitere Herausforderungen bringen. Vor allem die Auswirkungen auf die Gewerbesteuer, die im Jahr 2020 noch nicht so merkbar waren, werden in den nächsten Jahren ein großes Loch in der Stadtkasse hinterlassen. Gott sei Dank haben wir mit unserem Kämmerer Bernd Hippelein einen wahren Experten, der mit seiner Umsicht und Fachkompetenz immer wieder auch deutlich zur Vorsicht mahnt und davor warnt, den Haushalt der Stadt  nicht zu überstrapazieren. Erfreulich in diesem Zusammenhang die geplante Ansiedlung der Biermanufaktur Engel in Reichenbach. Herr Alexander Fach war mehrmals zugegen und überzeugte sowohl durch seine Ideen, aber auch durch sein sympathisches Auftreten.  
 
Wir werden Sie weiter über öffentliche Themen auf unserer Seite zeitnah und ausführlich informieren. Bleiben Sie ALLE gesund.


FLZ Beitrag vom 25.09.2020, 3-seitiges Interview mit Patrick Ruh


Das Markenzeichen des Patrick Ruh ist laut eigener Beschreibung ein Konzept für die gute Entwicklung der Stadt und ihrer Bevölkerung.

 



Werfen wir einen Blick auf die von ihm näher beschriebenen Projekte:

"...Ziel, den Menschen die Möglichkeit zu geben, Geld zu verdienen und vor Ort wohnen zu können...“

Straßen, Straßen ...

Eine Straße durch das Industriegebiet. Das Filetstück Westtangente!

"...die bereichernde Realisierung des Krone Anwesens..."

"...Huppmann- Banse zum Stillstand gekommen..."

"...bis zum Hochschul- Campus reiche das Angebot..."

Kommt etwa einen neue Umfrage?

"...Massiver Einsatz für die Stadt..." 

Stadtratssitzung vom 26.08.2020

Am Mittwoch den 26.08.2020 war wieder einmal eine reguläre Stadtratssitzung. Die Agenda liess es schon vermuten, der öffentliche Teil wird recht schnell abgehandelt sein. Da BGM Ruh im Urlaub weilte, wurde die Sitzung vom 2. BGM Soldner geleitet. Wesentlicher Punkt war die Vereidigung von Herrn Dieter Wagner als Ortssprecher der Altgemeinde Banzenweiler. Herzlichen Glückwunsch an Herrn Wagner dazu. Danach wurde Dr. Reck für die Umsetzung der Hinweisbeschilderung in der Innenstadt gelobt. Mit Recht, denn nun ist es endlich zumindest vollbracht. Diese Leistung darf man in Feuchtwangen durchaus würdigen. Nun kam es zu den Bekanntgaben. Es ging unter anderem um die von Thomas Ackermann initiierte Verkehrsmessung in der Spitalstraße, um Bienestöcke in Larrieden und um die Nutzung des Weihers in Dorfgütingen. Liest sich erst einmal nicht ganz schlecht, es gilt allerdings zu wissen: Dieser öffentliche Teil wurde in genau 15 Minuten abgehandelt! 
Danach ging es in den nichtöffentlichen, also geheimen Teil. Als interessierte Bürger Feuchtwangens fragt man sich dann doch: Was gibt es bei uns eigentlich immer zu verbergen? Werden im nichtöffentlichen Teil tatsächlich immer wieder Gehälter verhandelt oder warum sollen die Zuhörer soviele Themen nicht mitbekommen? Über welche geheimen Themen wird abgestimmt, obwohl der BGM und mehrere Stadträte sich im Urlaub befinden? Auch das hätte unser Bürgermeister übrigens in der Hand, es transparenter und bürgerfreundlicher zu gestalten.

"Wer Veränderung will, muss Transparenz schaffen" 


Ein Zitat, welchem wir von WWW absolut zustimmen und dem wir auch treu bleiben werden.


Danke fürs Lesen.


Hallo Feuchtwangen, dieser Leserbrief wurde am Samstag, den 15.08.2020 in der Fränkischen Landeszeitung veröffentlicht. Der Verfasser hat uns den Text freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Wir sind froh darüber, daß nicht nur wir selbst über manche Herangehensweise und Entscheidung verwundert sind. Trotzdem stehen wir weiter für die Belange Feuchtwangens ein und  arbeiten bestmöglich für unsere Wähler und natürlich
alle Feuchtwangerinnen und Feuchtwanger.


Rederecht eingeräumt

 

Ein weiteres Mal wurde im Feuchtwanger Stadtrat ein Antrag der neuen Gruppierung „WwW Stimme für Feuchtwangen“ abgelehnt. War ja schon schade, dass der Antrag auf Fraktionsstatus ins Leere ging aber der Gruppierung einen Sitz im KU zu verweigern, erscheint da schon sehr merkwürdig. Sind doch die beiden engagierten Räte mit einem großen Stimmenanteil in das Gremium eingezogen. Im Verwaltungsrat des KU geht es ja insbesondere um die Weiterentwicklung der Wohn- und Gewerbeflächen in der Altstadt von Feuchtwangen und da sollten doch alle an einem Strang ziehen. Angesichts des eher unglücklichen Agierens beim Huppmann Banse Areal wäre ein wenig frischer Wind und Kreativität sicher hilfreicher gewesen als der Ausschluss dieser Gruppierung. Ihr zwar ein Rederecht einzuräumen, wie Herr Kiderlen so großzügig anbot, sie aber dann von künftigen Abstimmungen auszuschließen, muss den neuen Räten wie ein Schlag ins Gesicht vorgekommen sein. Selbstverständlich ist die Entscheidung demokratisch zustande gekommen, für bedauerlich halte ich das Abstimmungsverhalten dennoch. Respekt den Stadträten Ralf Hübsch (CSU), Max von Jacobs und Thomas Heidecker (beide UBF), die den Antrag unterstützt haben.
Verfasser: Herr Peter Koller, Feuchtwangen

Feuchtwangen leistet sich zwei Grund- und zwei Mittelschulen.

Schüler, die in der Kernstadt wohnen, besuchen die Grundschule Feuchtwangen - Stadt, später die Mittelschule Feuchtwangen - Stadt. Falls ein Mittelschüler aus der Stadtschule den M-Zweig besuchen möchte, so kann er dieses Angebot an der Mittelschule - Land nutzen. Denn die Mittelschulen Feuchtwangen - Stadt und Feuchtwangen - Land arbeiten hier im Rahmen des Schulverbundes zusammen, um das breite Angebot einer Mittelschule vorhalten zu können.
Schüler, die außerhalb der Kernstadt wohnen, besuchen die Grundschule - Land, später die Mittelschule - Land.
Zu den Schülern der Mittelschule - Land kommen noch weitere Schüler aus den Gemeinden Schopfloch, Schnelldorf, Dentlein und Aurach hinzu.
Bevor die Kinder aus dem Gemeindegebiet Feuchtwangen eingeschult werden, werden sie durch das in Feuchtwangen allseits gelobte zentrale Verteilungssystem auf die bestehenden Kindergärten verteilt. Hierbei erfolgt eine bunte und auch in jeder Hinsicht erwünschte Durchmischung zwischen Stadt- und Landbevölkerung, Kindern mit und ohne Migrationshintergrund.
Dann kommt der Tag der Einschulung und es erfolgt eine Trennung der Kinder und damit oft eine Trennung von Freundschaften.

Wieso nicht zusammenfassen, was zusammengehört? Warum Grundschüler zwischen die weiterführenden Schulen des Schulzentrums setzen und nicht zu den anderen in der Stadt? Warum die Mittelschüler der Stadtschule von den anderen Schülern weiterführender Schulen trennen?

Das Gebäude der „Landschule“ stand planmäßig zur Sanierung an. Kurz vor 12 wurde durch die Initiative des neuen Stadtbaumeisters die Planung komplett umgeworfen und ein Neubau beschlossen. Der politische Wille hierzu war da und wurde zielgerichtet und ergebnisorientiert umgesetzt, der Zweckverband mit ins Boot geholt. Und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. So wurden die finanziellen Beiträge einiger Gemeinden des Zweckverbands der Höhe nach gedeckelt, um die Zustimmung zu der Entscheidung zu erleichtern.
Die Schüler sind nun während der Bauphase in Containern und zum Teil in der Stadtschule untergebracht.
Wann, wenn nicht jetzt, wäre der richtige Zeitpunkt, endlich die Schulen zusammenzuführen?
Auch hier gilt: wo ein Wille ist, ist auch ein Weg............

Und wenn man in diesem historisch geeignetem Moment sich dagegen entscheidet, dann sollten gewichtige, objektiv nachvollziehbare Gründe dagegen sprechen. 

Pressemitteilung  WwW , Fränkische Landeszeitung 01.07.2020

Leserbrief zum Thema, Fränkische Landeszeitung 02.07.2020

Leserbrief zum Thema, Fränkische Landeszeitung 03.07.2020

Der externe fachliche Berater für Menschen mit Behinderung

Nachtrag 06.07.2020: Uns wurde mitgeteilt, diese Stelle soll mit € 150,00 regelmäßig 
(€ 150,00 x 12 Monate = € 1800,00 x 6 Jahre = € 10800,00 ) vergütet werden.


Konstituierende Sitzung des Stadtrats am 13.05.2020:
„Referent für Menschen mit Behinderung und Integration 
Es wird über den Vorschlag der SPD-Fraktion, Herrn Georg Sperling zu bestellten, abgestimmt. Damit ist Herr Georg Sperling zum Referenten für Menschen mit Behinderung und Integration bestellt, einstimmig (ohne StR Sperling wg. persönl. Beteiligung) „

In der gleichen Veranstaltung erging auch folgender Antrag:

„Die Stadtratsfraktion „Wir für Feuchtwangen – Bündnis 90 die Grünen“ haben in der konstituierenden Stadtratssitzung am 13.05.2020 den Antrag gestellt, einen externen fachlichen Berater für Fragen zu Menschen mit Behinderung in der Funktion eines Beauftragten für Menschen mit Behinderung zu bestellen. Dieser soll dem Referenten für Menschen mit Behinderung und Integration zur Seite stehen und ihn in fachlichen Fragen beraten. „

Am 27.05.2020 fand die Sitzung des Haupt- und Personalausschusses zu diesem Thema statt.
Frau Sindel begründete den Antrag von WfF/Bü90/G damit, dass Herr Schmidt aufgrund seiner vielen Jahre der Teilnahme im Gremium Stadtrat und als ehemaliger Beauftragter für Menschen mit Behinderung das nötige Fachwissen, gerade hinsichtlich der fachlichen Kompetenz in der Baugenehmigungsbehörde exzellent als Berater fungieren könnte.
Herr Kiderlen (CSU) meinte, es wäre darstellbar, das Referat des Herrn Sperling so auszugestalten, dass er die Möglichkeit habe, bei Bedarf einen Beauftragten hinzuzuziehen, wobei Herr Schmidt lediglich eine Option, nicht jedoch als gesetzter Kandidat sein würde.
Herr Unger (SPD) stellt generell die Arbeit der Referenten zur Diskussion und ist der Meinung, dass eine grundsätzliche Regelung erforderlich sei, die für alle Referenten gelte. Ferner wolle er davor warnen, auf diese Art und Weise die Tür zu öffnen, um Berater zu installieren.
Herr Soldner (UBF) hält die Installation eines externen fachlichen Beraters erst einmal nicht für dringend; es sei ein neuer Referent eingesetzt worden, der solle erst einmal in seinem Amt seine Arbeit beginnen. Zumal der Landkreis fachliche Unterstützung biete, die kostenneutral sei.
Im Verlauf der Diskussion schließlich brachte Frau Sindel (WfF/B90/G) vor, man wolle jetzt nicht gleich mit der Bezahlung für diese Funktion ins Haus fallen, wobei man sich schon vorstelle, dem externen fachlichen Berater die gleiche Vergütung zukommen zu lassen, wie diejeinige, die in etwa die Partnerschaftsbeauftragten bekämen (ca 300.-EUR/monatlich).
Hedler (WfF/B90/G) stellte heraus, dass man mit der Entscheidung für den externen Berater der Referentenstelle für Menschen mit Behinderung einen neuen Schwerpunkt setze.

Die lebhafte Diskussion endete damit, dass Ruh (Bgm, CSU) den allgemeinen Antrag formulierte:
„Beschluss: Als Empfehlung an den Stadtrat kann sich der HPA grundsätzlich die Funktion eines Beraters für Fragen zu Menschen mit Behinderung vorstellen. 
7 : 4 „

Die Festlegung auf Herrn Schmidt ist hierbei nicht gefallen

QUO VADIS - Huppmann Banse ? 

Huppmann-Banse

 Das Gebiet Huppmann-Banse liegt in Feuchtwangen, im Altstadtensemble (die hell gefärbte Fläche). 
In diesem Bereich zu sehen sind verschiedene, rot gefärbte Häuser. 

Diese stehen unter Denkmalschutz.


Im Bereich von Huppmann-Banse (blau markiert) sind Denkmäler zu sehen, im späteren KDK Verfahren ist das Huppmanngebäude selbst auch zum Denkmal erklärt worden. 

Die Stadt Feuchtwangen hat diese Fläche einem Investor, der Hofmann Bau GmbH, frei von Gebäuden verkauft. Der Investor hat seinerzeit ein Gebäude mit 50 Wohneinheiten, Tiefgarage sowie einem Flachdach geplant. 

Nach Bekanntwerden des Entwurfs regte sich Unmut in der Bevölkerung und in den sozialen Netzwerken gegen den Komplettabriss und die Form des Neubaus.


Das Kommunale Denkmalkonzept (KDK)

Das Kommunale Denkmalkonzept (KDK) richtet sich an alle Gemeinden in Bayern, die sich mit ihrem historischen baulichen wie städtebaulichen und archäologischen Erbe auseinandersetzen und dieses bewahren wollen. Das KDK stärkt – im Sinne der kommunalen Planungshoheit – die Eigenverantwortung der Kommunen und hilft auf Basis eines aktiven Dialogs das städtebauliche Erbe zu verstehen. Als informelle Rahmenplanung kann es eigenständig oder als vertiefender Fachbeitrag im Rahmen von Verfahren der Städtebauförderung oder der ländlichen Entwicklung erarbeitet werden. Die Kommune ist der Auftraggeber eines KDK, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege begleitet die Konzeptentwicklung und unterstützt sie finanziell.

Sinn und Zweck eines KDK Verfahrens ist eine gemeinsame Gestaltung und Entwicklung des historischen Ortskerns. Die historische „DNA“ des Huppmann-Banse Gebiets wurde erforscht und erfasst. Als Ergebnis stellte man fest, dass vier Denkmäler auf dem Areal vorhanden sind. Diese sind die Häuser Banse, Preiß, Huppmann sowie die Scheune im Hintergrund des Geländes.

„So soll also das KDK  vor allem die Aspekte der Freiwilligkeit, der Flexibilität und der Unterstützung der Kommunen in den Vordergrund stellen. Mit diesem Ansatz ist es ein schlüssiger Teil des aktuellen Handlungsrahmens „Denkmalschutz und Denkmalpflege in Bayern 2020“, dessen Leitsatz „Bewahren durch Erklären und Unterstützen“ lautet.17 Es soll den Gemeinden ermöglichen, Denkmalschutz und Denkmalpflege systematisch, möglichst selbstständig und zielorientiert anzugehen. Dabei kann es allerdings nicht nur um ein planerisches Konzept gehen. Genauso wichtig ist die zweite Ebene, die darauf abzielt, das Bewusstsein der Bürger für die historischen, baulichen und städtebaulichen Werte ihrer Gemeinden zu stärken. „
 

Mit anderen Worten ausgedrückt, ist Sinn und Zweck des Verfahrens, den betroffenen Gemeinden aufzuzeigen, wie sie die identitäts- und geschichtsprägenden Bauten für die Bürger und die Gesamtgemeinde harmonisch in die heutige Zeit und die heutige Nutzung bringen, ohne dabei zu viel von unserer Geschichte zu beseitigen. Dies kann und soll auch dazu führen, dass sich die Kommune selbst stärker als ein aktiver und steuernder Akteur in Bezug auf die Erhaltung und Weiterentwicklung ihrer Denkmalwerte sieht. Der Einstieg in konkrete Projekte soll damit erleichtert werden. 

Wichtig ist es immer, auch die Bürger mitzunehmen bei den Entscheidungen:

Will man eine Qualitätsverbesserung in der Ortsentwicklung erreichen, so geht dies nur über die Einbeziehung und die daraus resultierende Mitverantwortung der Bürgerinnen und Bürger für den Prozess und schließlich für die Ziele der Planung. Der Begriff der „Beteiligung“ greift in diesem Sinn eigentlich zu kurz: es geht um Mitwirkung, besser gesagt, um die Befähigung zur Mitwirkung.

Im Fall von Feuchtwangen wurde Prof. Sahner und Mitabeiter des Landesdenkmalamts damit beauftragt. Die Schwierigkeit an der Gesamtthematik war zu jeder Zeit, dass das Gelände schon zeitlich vor dem KDK Verfahren der Firma Hofmann Bau GmbH versprochen war. Es wurden Konsensvorschläge erarbeitet: mehrstöckige Tiefgarage, ein Stockwerk niedriger, ohne Tiefgarage, … Eine dieser Konsensplanungen führte zum Abschluss eines notariellen Vertrages im Jahr 2019.

 

Für alle denkmalgeschützten Gebäude existieren mittlerweile Planungen zu Umbau und Ansätze zur Nutzung mit entsprechender, Fördergelder freisetzenden Nutzungsvorschlägen. Die Scheune darf erst abgerissen werden, wenn ein konsensfähiger Entwurf durch die Fa Hofmann vorliegt, der per Bauvoranfrage positiv beschieden werden müsste.

 

Im März 2020 wurden die Rückgebäude und Zwischengebäude abgerissen.


Die Firma Hofmann Bau GmbH hat im März einen weiteren Vorschlag vorgelegt. 

Das ursprüngliche Konzept sah vor, dass das KU im Preißanwesen die Verwaltung der Diakonie einmieten würde und im Erdgeschoß des Neubaus der Fa. Hofmann eine Tagespflegeeinrichtung entstehen sollte. Begründet durch die Geländeschwierigkeiten hat man dem neuen Stadtrat in der konstituierenden Sitzung zur Entscheidung die Frage vorgelegt, ob der Stadtrat den Wechsel der Tagespflegeeinrichtung in ein anderes Gebäude zustimmen würde. 

Gemäß dem aktuellen Entwurf würde der Neubau der Fa. Hofmann Bau GmbH, ein Gebäude mit 14 Eigentumswohnungen, acht Garagenplätzen, drei Stellplätzen und als vierstöckiger Kubus, der höher als die historischen Gebäude gebaut würde, wie ein aufquellender Hefepilz im Stadtbild stehen. 

Dieser Entwurf wurde glücklicherweise durch unsere neuen Stadträte abgelehnt.

WAS NUN?

 

Sehen wir uns das Gelände heute an: Durch den Abriss der Zwischengebäude hat sich in dem Quartier ein Platz gebildet. Man könnte sich schon jetzt sehr gut vorstellen, welches Flair sich in diesem Gebiet ergäbe, würden die Denkmäler ansprechend saniert und Wohnraum sowie Gewerberaum entstehen.  Gerade die bislang noch auf der Abrissliste stehende Scheune offenbart sich als Gebäude, das richtig viel Potential vermuten lässt.

 

Es bleibt zu hoffen, dass die Stadt sich frei macht von den vielleicht voreiligen Übereinkünften und dem Huppmann-Banse Areal die Chance gibt, zu einem echten Altstadtkleinod mit hoher Lebensqualität zu werden. 

Leben in die Stadt. Es gibt dafür auch ernsthafte Interessenten!


zum Beitrag „Geld aus Berlin soll Projekt retten"

Pressemitteilung 30.01.2020

Feuchtwangen - Die Bahnreaktivierung auf der Strecke Dombühl- Nördlingen rückt in greifbare Nähe. Eine Änderung des Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetzes, die noch vor den Kommunalwahlen erfolgen soll, stellt eine bis zu 90%ige Förderung für die Ertüchtigung des Schienennetzes in Ausblick. Da die Strecke bis Wilburgstetten über die notwendigen Fahrgastzahlen verfüge, käme der Bereich Feuchtwangen demnach voraussichtlich in den Genuss der 90 % Förderung. 

Die Wählergruppe „Wir wollen Wandel – Stimme für Feuchtwangen“ begrüßt diese Entscheidung. Hier vor Ort sieht „Wir wollen Wandel – Stimme für Feuchtwangen“ jedoch für die ansässigen Kommunen ganz andere Aufgaben. Die der Schienenertüchtigung ist nicht die Aufgabe. 

Vielmehr sollte man sich in Feuchtwangen die Frage stellen, wo der künftige Bahnhof entstehen soll?! Wichtig für eine erfolgreiche Reaktivierung und Akzeptanz ist eine reibungslose Anbindung durch Busse, die Bereitstellung ausreichender Parkflächen für Autos und Fahrräder. Feuchtwangen muss sich Gedanken machen, wie dieses Infrastrukturprojekt zukunftsweisend gestaltet werden soll. Eine Verlegung des früheren Standorts Bahnhof muss dringend geprüft werden und ein Konzept für die Erschließung der örtlichen Mobilität! Die Stadtverwaltung Feuchtwangen muss runter von den Zuschauerplätzen und rauf aufs Spielfeld. 

Für eine zielgerichtete, bürgernahe Umsetzung stehen die Mitglieder von „Wir wollen Wandel - Stimme für Feuchtwangen“.